German
Weihnachtsmarkt
0Heute bin ich mit Tobi – einem ehemaligen Arbeitskollegen bei [http://www.oscar.de/|OSCAR] – und einigen seiner Freunde von der [http://www.uibe.edu.cn/|经贸大学 (JingMao DaXue – UIBE)] zum Weihnachtsmarkt auf dem Gelände der deutschen Botschaft gefahren. Dabei hatten wir auch einen kleinen Afrikaner aus [http://www.lesotho.gov.ls/|Lesotho], den alle unter sich nur „Hungrigen Hugo“ oder „Starving Marvin“ – nach der Figur des kleinen ausgehungerten afrikanischen Kindes aus einer [http://www.south-park.de/|Southpark] Folge – nannten. Nach kurzer Persokontrolle durften wir dann auch deutschen Boden betreten
und wurden nebenbei mit sogar für deutsche Verhältnisse recht happigen Preisen begrüßt. Da diese jedoch Charity Zwecken dienen sollten und man ja sonst nirgendwo hier Glühwein bekommt haben wir uns ein paar Gläser, dazu Würstchen und Kartoffeln mit Kräuterquark gegönnt. Leider waren viele Leckereien schon ausverkauft, so dass wir uns auch nicht mehr allzu lange dort aufgehalten haben.
Auf dem Weg zurück habe ich mal wieder einen der redefreudigen Taxifahrer erwischt, der mir, nachdem er sichergestellt hatte, woher ich komme, erstmal erzählte welche Länder er denn zurzeit nicht so möge – Besonders den Irak würde er nicht mögen, leider konnte ich den Grund dafür jedoch nicht ganz verstehen. Nachdem ich ihm erzählt hatte, dass ich Chinesisch lerne, meinte er Chinesisch sei keine gut zu lernende Sprache, weil man zum einen manchmal das selbe Zeichen unterschiedlich ausspricht, zum anderen aber auch zu identisch ausgesprochenen Silben je nach Kontext verschiedene Zeichen passen. Englisch dagegen sei aufgrund des Alphabets einfacher. Komischerweise war mein Taxifahrer der Meinung man solle sich gänzlich von den Zeichen trennen und nur noch die standardisierte Umschrift benutzen. Weiter verlief unser Gespräch über das Leben in China, speziell Beijing, das eigentlich nur zwei Makel habe, und zwar wären das zum einen die vielen Autos und damit der starke Verkehr, zum anderen seien es die Menschen, „Es gibt davon nämlich zu viele hier“, so mein Taxifahrer. Dazu gäbe es an meiner Uni und der Umgebung noch etwas was ihm nicht gefiele, nämlich die vielen Koreaner, die hier leben und nicht nur komisch sprechen sondern sich auch komisch aufführen würden
Umzug ins neue Wohnheim
0[http://www.tanglang.info/lazy-index.php?file=Living in China/Accomodation/|
]Nun bin ich endlich ins neue Wohnheim umgezogen, da unser altes wohl renoviert werden soll. Mit zwei großen „Golfwagen“ wurden unsere (doch nicht grad wenigen) Sachen rüber vor das neue Gebäude gefahren. Es befindet sich nicht wie alle anderen Wohnheimgebäude auf dem Campus sondern außerhalb direkt gegenüber des Westtors. Die Ummeldung ging recht reibungsfrei und auch mein Internet hat nach kurzem Besuch beim Rechenzentrum am Abend schon geklappt.
Die Zimmer sind mit schönen neu stinkenden Buchenmöbeln eingerichtet. Alle Geräte (Telefon, A/C, Wasserkocher, Lampen und TV) sind neu und funktionieren
Leider fehlt bisher noch der Kühlschrank, der aber (hoffentlich bald) nachgeliefert wird. Ein weiteres Manko ist die dünne steinharte Matratze, die auch in Kombination mit der dünnen Decke die unter den Bettbezug gelegt wird nicht wirklich weicher wird. Mir macht das allerdings nicht viel aus, da ich sehr bequem und gut darauf schlafe.
Habe nebenbei letztens von Andy (meinem chinesischen Freund) erfahren, dass es in China keine Wehrpflicht gibt – Bei der Menge an Menschen finden sich scheinbar immer genug, die dem Militär beitreten. Sehr oft handelt es sich wohl hierbei jedoch um Leute aus sehr armen Regionen, welche sich sonst nicht mal etwas zu essen leisten könnten.
哈利 波特 – Harry Potter
0[http://www.tanglang.info/lazy-index.php?file=Living in China/Other/Ronja searching for her ticket.jpg|
]Heute war ich das erste Mal in einem Kino in China und zwar haben wir uns den neuen 哈利 波特 (Ha Li Bo Te – Harry Potter) in einem Kino im [http://www.drben.net/ChinaReport/Beijing/Landmarks-Hotspots/DongCheng/Oriental_Plaza/Oriental_Plaza-Interior.html|Oriental Plaza] auf der WangFuJing angeschaut. Da die Kinos recht klein waren und an einem Samstag die Nachfrage höher ist, konnten wir nur Tickets für eine Vorstellung drei Stunden später bekommen. Dies kam uns aber gerade recht, da wir alle recht hungrig waren und uns so auf der recht nahe gelegenen „Essensgasse“ ein paar Snacks genehmigen konnten. Anschließend hatten wir noch ein wenig Zeit und sind ein wenig herum spaziert. Dabei haben wir entdeckt, dass der bekannte Pekinger Nachtmarkt schon recht früh geöffnet hat, so dass wir uns dort nochmals mit weiteren Snacks eingedeckt haben.
Zurück im Kino konnte Ronja erstmal ihr Ticket nicht mehr finden und hat es kurz nachdem sie es gefunden hatte peinlicherweise in den Mülleimer geschmissen. Nachdem sie es dann doch wieder rausgefischt hatte, konnten wir uns runter in den Kinosaal begeben. Die Leinwand war leicht konkav und schien oben nach hinten gebogen zu sein, dafür war der Sound zu meiner Freude umso besser. Der Film selbst war der bisher beste Harry Potter, den ich gesehen hatte, was vielleicht aber auch ein wenig daran liegen könnte, dass ich schon seit drei Monaten meine Filme auf einem 15“ LCD oder einem auch nicht grad großen Fernseher gucke
CK’s B-Day
0[http://www.tanglang.info/lazy-index.php?file=Living in China/CKs B-Day 05/|
]Es scheint euch wahrscheinlich, dass ich hier nur Party mache, weil ich hier fast nur vom Feiern und Ausgehen schreibe, aber es ist nun mal so, dass im normalen Leben hier nicht allzu viel passiert, was lesenswert wäre. Dazu kommt, dass man die vielen Kleinigkeiten, die so passieren, entweder in typischer Beijing Manier einfach als normal hinnimmt oder manchmal auch einfach vergisst.
Da ich jetzt aber auch schon länger nichts geschrieben habe, wollte ich jetzt doch ein wenig über den heutigen Geburtstag meines Klassenkameraden CK (aka Fred) berichten. Er hatte unsere Klasse auf ein paar Drinks in einen „Club“ namens [http://www.cityweekend.com.cn/en/beijing/venues/kai-club.html|Kai] auf der [http://www.expatsinchina.com/life/food/sanlitunlife.html|San Li Tun] – der bekanntesten Partystraße Beijings – eingeladen. Neben etwa 8 Klassenkameraden waren noch 8 Freundinnen von ihm gekommen, so dass wir ein wenig Platzprobleme im ziemlich überfüllten Kai hatten. (more…)
Lao She Cha Guan
0[http://www.tanglang.info/lazy-index.php?file=Living in China/Lao She Cha Guan/|
]Heute Nachmittag wurden wir von der Uni auf einen kostenlosen Ausflug zum [http://www.laosheteahouse.com/|老舍茶馆] (Lao She Cha Guan – Lao She Teehaus) eingeladen. Dort sollte uns zum obligatorischen Tee eine Show mit diversen chinesischen Künsten präsentiert werden. Auf dem Weg dorthin wurden wir mit einer anderen Klasse zusammen in einem Bus untergebracht. Einer von denen hatte seine Gitarre dabei und fing an, verschiedene französische und afrikanische Songs zu spielen. Kurz darauf fing ein anderer an, einen neuen Text für eins der Songs (auf Chinesisch) dazu zu dichten. Der Text gefiel allen so gut, dass wir fast die ganze Busfahrt den Song rauf und runter gesungen und verfeinert haben.
Das Teehaus war wie ein kleines Theater mit vielen Tischen für jeweils sechs Personen ausgestattet. (more…)
Endlich keine Klausuren mehr
0Nach vier Midterm Klausuren, verteilt über die letzten vier Tage, habe ich nun endlich wieder Zeit, um mich um andere Dinge wie Training oder das Nachtragen von Ereignissen der letzten zwei Wochen zu kümmern. Also nicht wundern wenn die nächsten Posts unter diesem Eintrag auftauchen.
Um die Klausuren zu bestehen, musste man jeweils mindestens 60% erreichen. (more…)
4 LPs & Mini House Party
0Heute hatte ich mich mit den Spaniern zum Mittagessen verabredet. Ich wartete schon etwa 15 Minuten auf meine Freunde, als plötzlich zwei kleine Chinesinnen ankamen und mich fragten, ob ich einen Sprachpartner (hier oft LP – Languagepartner genannt) bräuchte. Ich antwortete, „Wieso nicht.“, woraufhin sie mich fragten woher ich denn komme. Nachdem ich ihnen gesagt hatte, dass ich aus Deutschland komme, meinten sie, ich solle kurz warten und liefen zurück zu ihren zwei Freundinnen. Während die vier Chinesinnen am tuscheln waren, kam Mariona aus dem Restaurant und klärte mich darüber auf, dass sie schon drinnen seien. In dem Moment kamen auch die zwei Mädchen zurück und reichten mir einen Zettel mit vier Handynummern – „Wenn du Zeit hast ruf uns an oder schreib eine SMS, dann können wir uns mal treffen. Wenn du noch Freunde hast, die Sprachpartner brauchen, kannst du denen gerne unsere Nummern weitergeben.“ So kam es, dass ich jetzt neben Andy noch vier weibliche potenzielle Sprachpartner habe
Am Abend wollte ein indonesischer Klassenkamerad seinen Geburtstag im [http://www.cityweekend.com.cn/en/beijing/venues/taku.html|taku] feiern. (more…)





