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Wieder geregelteres Training

SwordJa, irgendwie hat man doch viel mehr zutun hier als man denkt, auch wenn es vielleicht nur mit Freunden einen Film gucken oder einfach ein wenig im schön warmen Beijinger Abend draußen rum sitzen ist. Immerhin habe ich mich langsam wieder in einen einigermaßen geregelten Trainingsrhythmus eingefunden. Drei mal die Woche Tai Ji und zwei mal Tang Lang ist jetzt schon drin. Daneben komm ich sogar ab und zu (bisher selten) dazu alleine etwas zu trainieren.

Habe mir nämlich jetzt endlich auch ein Schwert gekauft oder um genauer zu sagen hat mein Tai Ji Lehrer mir dabei geholfen, da er Kontakte zu einem “Sportladen

Entscheidungen

Ja, ich lebe noch – Auch wenn ich jetzt fast zwei Monate nichts mehr hier geschrieben habe. Dies (meine Absenz) hat mehrere Gründe:

  1. - Ich bin faul :roll:
  2. - Ich habe Probleme mit meinem Serverprovider, da er langsam ist und mir langsam der Platz zu klein wird
  3. - Ich habe zur Zeit einen recht vollen Wochenplan (mehr dazu unten)

Ich habe trotzdem nicht vergessen, dass ich eigentlich noch die ganzen Stories vom Trip nachtragen wollte. Ich habe mich aber mittlerweile dagegen entschieden, weil ich wie gesagt nicht so viel Zeit habe und meine Zeit auch nicht mehr dafür aufwenden möchte. Dafür werde ich jetzt wieder öfters hier ein wenig etwas schreiben und euch damit auf dem Laufenden halten. Beginnen wir mit einem (wahrscheinlich nicht ganz so) kurzen Überblick über die letzten Wochen:

Gegen Anfang März sind erstmal Felix und Nuray nach 北京 (Beijing) gekommen und haben mich dazu veranlasst endlich mal ein wenig Sightseeing und auch Shopping hier zu betreiben. Eine Woche später sind dann noch meine Eltern mit Kian – meinem 弟弟 (Didi – kleiner Bruder) – und Robert (ein Freund meines Vaters) nachgekommen, so dass wir zusammen eine doch nicht kleine Gruppe Beijingtouristen gebildet haben. Es war schön mal wieder ein paar wirklich bekannte Gesichter zu sehen, More >

Seit langem mal wieder Uni & Tai Ji

Nachdem ich schon gestern erfahren hatte, dass ich in Brad’s Klasse gelandet bin – man hatte unsere Klasse aufgrund von zu wenig Schülern auf die anderen Klassen verteilt – war es doch ein wenig komisch in einer Klasse zu sitzen, in der ich nur eine Person kenne. Der neue Klassenraum im Hauptgebäude ist jedoch einer der besten, die unsere Uni zu bieten hat. Jeder Platz ist mit einem [http://www.dell.de|Dell] PC inklusive [http://de.wikipedia.org/wiki/LCD|LCD] ausgestattet. Unsere neue – recht junge – Lehrerin nutzt das Medium auch direkt mit einigen Powerpointpräsentationen aus und lässt und in den letzten beiden Stunden mangels Büchern [http://www.imdb.com/title/tt0454914/|„如果爱 – Perhaps Love“], einen Liebesfilm mit [http://www.imdb.com/title/tt0203009/|Moulin Rouge] Touch, auf Chinesisch mit chinesischen Untertiteln gucken :D Und da wir grad bei Computern sind – anbei noch ein Werbeplakat für Intel Dual-Core Prozessoren aus Shanghai.

Auch zum ersten 太极 (Tai Ji) Training seit langem konnte ich mich heute endlich mal durchringen More >

Salsa – Ofen – Rauch

Gestern sind wir mit Ben, Ronja, Mei (einer Mitschülerin aus Costa Rica) und ihrem Bruder ins [http://www.caribechina.com/|Salsa Caribe], dem Salsa Club in China, gegangen. Zu meinem Erstaunen war es dort doch recht gut gefüllt. Dazu war ein Großteil der Gäste Chinesen und konnte sogar richtig gut tanzen, was für uns Anfänger (Ronja, Ben et moi) ein wenig einschüchternd war. Immerhin konnte ich mich ein wenig an die zwei Salsa Kursen an der Uni Köln erinnern und habe ab und zu mit Mei, die mir wieder ein bisschen was beigebracht hat, getanzt. Der Club ist sehr groß und serviert anständige Drinks. Eine ziemlich gute eigene Band aus Cuba, die sich mit dem ebenfalls recht guten DJ abwechselt sorgt für Stimmung More >

Back in 北京

Es ist irgendwie doch ein ganz gutes Gefühl wieder „zu Hause“ zu sein – Nicht immer nur als Tourist angesehen zu werden; Sich (zumindest einigermaßen) auszukennen; Wieder den Pekinger Dialekt und auch Koreanisch auf den Straßen zu hören und natürlich eine eigene Wohnung mit Küche, Bad und Internet (wenn auch mit mieser Verbindung) zu haben. Wegen unseres DSL-Anschlusses hatte ich vor zwei Tagen leider vergeblich mit unserem Vermieter gesprochen. Es lief darauf hinaus, dass wir unseren [http://de.wikipedia.org/wiki/Internetdienstanbieter|ISP] nicht wechseln können und „没有办法“ (mei you banfa – „Da kann man nichts machen“).

Nachdem ich jetzt schon seit fast vier Tagen wieder in 北京 (Beijing) bin, hab ich mir gestern endlich ein neues Handy angeschafft, da mein altes ja geklaut wurde. Nach einigem Suchen und Überlegen habe ich mich dann für das  [http://www.time.com/time/business/article/0,8599,1155705,00.html|TIME.com Gadget of the Week: Motorola SLVR L7] entschieden, da Samsung hier leider unglaublich überteuert ist. More >

青岛 Qingdao

Nach nicht gerade viel Schlaf sind wir um 5:30 Uhr in Qingdao angekommen und haben uns von einem der typischen Chinesen am Bahnhof zu einem günstigen Hotel führen lassen. Leider mussten wir etwa zehn Hotels mit ihm abklappern, weil entweder kein Zimmer (für Ausländer) frei war oder der Preis uns nicht gefiel, bis wir dann endlich in einem annehmbaren Hotel über einem Restaurant unweit des Bahnhofs für 30,- 元 / Nacht untergekommen sind. Leider haben wir erst spät abends herausgefunden, wie die versprochene Heizung in den Räumen angeht (oder eher, dass sie überhaupt vorhanden ist). In der Dusche auf dem Stockwerk stand auch gleich eine Waschmaschine, was das Duscherlebnis recht eng machte – dafür gab es immerhin schön heißes Wasser.

Kaum angekommen in einer der Hauptstädte des 螳螂拳 (tanglang quan) More >

Auf nach 青岛

Heute Abend ging es endlich los auf unseren noch nicht absehbar langen Trip durch China. Erste Station ist [http://de.wikipedia.org/wiki/Qingdao|青岛] (Qingdao – wo das Bier herkommt) in [http://de.wikipedia.org/wiki/Shandong|山东] (Shandong Provinz).

Der Hauptbahnhof von Beijing ist ziemlich zentral gelegen und überfüllt mit Leuten. Trotzdem war es recht einfach unseren Weg – erst zum Warteraum, dann zum Zug – zu finden. Bahnhöfe in China sind unseren westlichen Flughäfen ähnlicher, da man meist nur mit Ticket reinkommt und am Eingang das Gepäck durchleuchtet wird. Immerhin gibt es keine Körperkontrolle.

Es gibt verschiedene Arten von Zügen, die sich jeweils in Geschwindigkeit und auch in Ausstattung (sprich Klimaanlage oder Heizung) unterscheiden. In der Regel sind jedoch alle Züge relativ sauber. Es gibt vier Arten von Tickets in China: More >